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JoomlaWatch Stats 1.2.9 by Matej Koval

Vielleicht hilft Ihnen der eine oder andere Tipp zu einer unvergesslichen Fotoreise

Wenn Sie an einer meiner Reisen teilnehmen, dann berate ich Sie gerne persönlich vor dem Kauf einer Kamera, eines Objektivs oder anderer Ausrüstungsteile.

Verlangen Sie einer unverbindliche Offerte, ich denke es lohnt sich für Sie. Kontaktformular

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Was für eine Kamera soll ich mitnehmen oder kaufen und warum nicht irgend eine?
Die Qualität der heutigen Spiegelreflex-Kameras wird quasi nur noch am Rauschverhalten der Bilder gemessen. Und da hat, die Konkurrenz freuts nicht, Nikon ganz eindeutig die Nase nicht nur vorne, sondern eben den richtigen Spürsinn in der Entwicklung der Kameras. Es gibt nichts Besseres zur Zeit! Das merke ich oft auf den Reisen, z.B. beim Fotografieren bei Nacht, besonders bei den Polarlichtern. Da kommt die hervorragende Qualität einer Nikon Kamera sehr deutlich zum Zuge. Die Bilder von semiprofessionellen Nikon Kameras schlagen die professionellen Kameras anderer Marken locker bezüglich Rauschverhalten. Und es sind eben gerade solche schwierigen Situationen, bei denen allerbeste Technik gefragt ist. Bilder bei Sonnenschein schafft jede Kamera. Bilder in der Nacht mit 2000 ISO oder höher in guter Qualität und zu vernünftigem Preis momentan nur die Nikon.
Es ist eben nicht unbedingt die empfohlene Kamera des Fachgeschäfts, die rundum etwas taugt. Leider sind gerade solche Empfehlungen für Fotoreisen nicht zu gebrauchen. Eine "Schönwettersonntagskamera", die ab und zu für einen Ausflug gebraucht wird, ist nicht zu vergleichen mit einer Kamera, die eine Reise oder gar eine Fotoreise mitmacht und weit ab von der Steckdose stattfindet. Akkus, auch von sogenannten Weltmarken sind oft nicht zu gebrauchen! Die Betriebsdauer eines neuen (!) Akkus ist manchmal gerade mal 30 Minuten oder reicht für knappe 300 Bilder und die Ladezeit beträgt über 3h! Das ist beschämend und unzumutbar für eine Reise! Für Hotelferien am Strand kein Problem. Aber laden Sie mal vier Akkus am Auto mit 12h Ladezeit.... das Ladegerät braucht mehr Strom als dass die Akkus geladen werden! unglaublich, aber leider wahr!.... eine mittlere Katastrophe und eine Frechheit, solche Akkus überhaupt in Kameras zur Anwendung zu bringen.
 
Bei Spiegelreflexkameras hat man die Möglichkeit, mit verschiedenen Wechselobjektiven zu fotografieren. Damit sind Sie bei der Auswahl des Bildausschnitts flexibler. Einige Gäste nehmen nebst der Spiegelreflexkamera auch noch eine Kleinbildkamera mit Festobjektiv mit, einerseits für Schnappschüsse oder auch für den Fall, dass die Spiegelreflexkamera unterwegs “aussteigt”.
Nehmen Sie unbedingt Ersatzbatterien und für die digitale Spiegelreflexkamera mindestens 2 zusätzliche Akkus mit!

Legen Sie die Akkus für den Flug ins Handgepäck. Die Akkus müssen mit der Schutzkappe versehen sein!!! oder einzeln in kleinen Plastiksäckchen versorgt! IATA-Vorschrift!
 

Tipp: Sparen Sie lieber bei der Kamera, als bei den Objektiven!
 
Was für Objektive brauche ich?
Wenn Sie mit einer Spiegelreflexkamera fotografieren, kaufen Sie nach Möglichkeit Objektive, die folgende Bereiche abdecken:
Ein Weitwinkelobjektiv mindestens 20mm für analog oder 12mm für digital!
Es gibt gute Zoomobjektive:
17-35mm für analog oder 12-24mm für digital!
Für Vollformat-Digitalkameras wie die D700 von Nikon ist das beste Objektiv zur zeit sicher das 24-70mm 2.8 AF-S.
Im unteren Bereich bietet sich das 14-24mm 2.8 als wahre Perle an!

Dazu ein Telezoom von 70-200mm für Tier- oder Menschenaufnahmen.
Evt. einen Telekonverter 1,4fach oder 1,7fach oder 2fach.
Für 300-400mm Teleobjektive braucht es unbedingt ein solides Stativ für scharfe Aufnahmen!
 
Achten Sie beim Kauf eines Objektives auf eine gute Lichtstärke!
Je kleiner die Zahl, desto besser. z.B. 85mm 2.8 ist um eine Blende besser als 85mm 3.5.
Diese eine Blende kann “es” ausmachen, wenn das Licht knapp ist, z.B. bei Sonnenuntergangsstimmung oder bei Polarlicht.
 
Brauche ich Filter für die Objektive?
Der nützlichste Filter ist ein Polarisations-Filter. Auf das Objektiv geschraubt polarisiert er das Sonnenlicht.
Er wirkt jedoch nur, wenn das Licht im rechten Winkel zur Fotorichtung einfällt.
Das Resultat: die Spiegelung von Wasseroberflächen verschwinden, das Blau des Himmels wird kräftiger, die Wolken werden weisser und das ganze Bild erhält sattere Farben.
Nachteil: der Polarisationsfilter reduziert die einfallende Lichtmenge und die Verschlusszeit wird bedeutend länger.
Achtung: nicht immer bei Weitwinkelobjektiven verwenden. Das macht den Himmel unnatürlich halb dunkel und halb hell.
Ausnahme: am See, am Strand, in den Bergen, wo man gezielt knallharte Kontraste erzielen will. Bester Wirkungsgrad ist ab 100mm Brennweite.
  
Ihre Objektive können Sie mit einem UV oder Skylight-Filter vor Kratzern schützen.
Ein zerkratzter Filter kostet einiges weniger als ein zerkratztes Objektiv!
 
Gute Weitwinkelobjektive sollten nicht noch mit einem Polarisationsfilter schlechter gemacht werden. Die Polarisation des Lichts sammelt sich in der Bildmitte, was zu einem sehr dunklen Bildteil führen kann. Problemlos einsetzbar ist der Polarisationsfilter erst bei einer Brennweite ab 100mm.

Die UV-Filter sollten vergütet sein. Billige "Schutzfilter" machen aus einem guten Objektiv schnell einen Flaschenboden!
 
Brauche ich ein Stativ?
Da gibt es eigentlich nur eine Antwort: JA ! Unbedingt JA!
Um absolut verwacklungsfreie Fotos zu bekommen, fotografieren Sie nur mit dem Stativ!
Bei ruhiger Hand oder mit Auslösekabel erlaubt das Stativ Aufnahmen mit niedriger ASA/ISO Zahl und ergibt so gestochen scharfe Bilder. Dies ist besonders empfohlen bei Teleaufnahmen von Tieren.
Bei Landschaftsaufnahmen können Sie sich mit dem Stativ mehr auf die Tiefenschärfe konzentrieren.
Scharfe Aufnahmen in der Übergangszeit des Lichts am Morgen und Abend können NUR mit einem Stativ gemacht werden!
Die allerbesten Resultate punkto Bildschärfe erzielt man, wenn bei der Kamera die Spiegelvorauslösung einsetzt wird. Hierzu ist ein Auslösekabel absolut notwendig!
Klar, dass man bei Portraitaufnahmen auf einer Reise nicht mit einem Stativ vor die Leute stehen kann.
Da braucht es ja eh wenig Tiefenschärfe und eine schnelle Verschlusszeit. Hier hilft eine höhere ISO Zahl für eine gute Verschlusszeit.

Das Stativ ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Fotografen. Das Stativ ist für den Workshop und die Gestaltung essentiell. Wir sind der Meinung, dass das falsche Stativ oftmals der Grund ist für die Frustration auf einer Fotoreise oder in einem Workshop. Erfolgreiche Feldarbeit ist abhängig von einem soliden und praktischen Stativ. Es gibt viele Gestelle, die den Namen Stativ nicht verdienen und bereits beim Anschauen wackeln oder sich in der Verkaufspackung selbst zerlegen... eigentliche Wackeldackel!
Wenn Sie also losziehen und das erst beste kaufen, dann ist es oft so, dass Sie dieses Stativ nach dem ersten Tag im Feld am liebsten wegwerfen oder stehen lassen würden. Dieses Geld ist weggeworfen! Oft wird auch ein Videostativ als Fotostativ verkauft. Das ist ein grosser Unterschied!
Das Beste ist es, ein Manfrotto Stativ zu kaufen, nicht nach dem dritten oder vierten Kauf, sondern von Anfang an! So sparen Sie Geld!
Fragen Sie uns vor einem Stativkauf!
Es lohnt sich!
 

Die ganze Diskussion mit den Filmen hat sich für rund 99% der Gäste erledigt.
Mann und Frau fotografiert heute digital!
Aber was machen, wenn der Chip voll ist?
Gönnen Sie sich unbedingt einen Bildertank!

Ein Bildertank gehört heute zur Ausrüstung.
Viele neuste Modelle verfügen über ein Farbdisplay, auf dem man die Bilder noch anschauen kann. Das Betrachten von Bildern braucht raber relativ viel Akkuleistung. Ich empfehle einen einfachen, zuverlässigen und schnellen Bildertank mit sehr guter Akkuleistung. Das heisst: eine Akkuladung sollte für mindestens 100 GB Speicherung reichen. Alles was darunter ist, taugt nicht für eine Reise, sondern nur für den Sonntagnachmittagsausflfug!
Der beste Bildertank (von uns im Vergleich getestet) ist der Hyperdrive. Es gibt mittlerweile den Hyperdrive Colorspace UDMA, der eine schnellere Harddisk mit noch weniger Stromverbrauch hat und doppelt so schnell kopiert wie sein Vorgänger. Ein Akku hält, bei richtiger Handhabung, für bis zu 250 GB Download! Das ist mehr als nur gut!

Ich empfehle Ihnen dringend, in RAW zu fotografieren. Bei der Bildbearbeitung haben Sie mehr Möglichkeiten als mit dem komprimierten JPG Format.
Kaufen Sie darum nicht irgend einen Bildertank. Der Tank sollte eine gute Reserve an Platz haben... man weiss nie... Normal ist heute mindestens 320 GB und bei den neueren Modellen sogar 500GB!
Formatieren Sie die Harddisk vor jeder Reise und machen Sie den Bildertank so parat für die Reise. Bezeichnen Sie im Default den Ordnernamen.
Wir haben für Sie getestet und empfehlen nach unseren Erfahrungen! Vertauen Sie uns. Wir haben bereits über 800 Bildertanks verkauft!

Wir haben die beste Erfahrung mit dem Hyperdrive Space gemacht! Lassen Sie sich von uns beraten!
Wir führen das Gerät am Lager. Wir informieren Sie über die neusten Entwicklungen und können
Ihnen die Erfahrungen aus dem Feld berichten.
Mindestgrösse des Bildertanks ist heute 320 GB Kapazität!
Gut muss hier nicht teuer sein! Und Sie sparen erst noch Geld bei den Chips!
Fragen Sie uns! Wir führen dieses Produkt ab Lager zum günstigsten Preis in der Schweiz!

 
Wie kann ich meine Kamera vor Sand, Salz und Wasser schützen?
Salzwasser zerstört Ihre Kamera schnell.
Verwenden Sie handelsübliche, wasserdichte Schützbeutel.
Wir empfehlen eine Rolle festere Haushaltbeutel mit Verschlüssen mitzunehmen.
Wechseln Sie die Beutel regelmässig. Bei Wassergefahr oder Feuchtigkeit packen Sie die Kamera
doppelt oder dreifach ein!
  
Was ist das Geheimnis für gute Bilder?
Fotografen sagen: "Sei dort und f/8". Die häufigste Einstellung der Blende ist f/8. Das reicht bei gutem Wetter und für eine Landschaftsaufnahme sicher für ein schönes Bild.
Aber es gilt trotzdem:
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Unser Motto!
Nehmen Sie sich Zeit, ein Bild zu komponieren. Unsere Reisen geben Ihnen Gelegenheit dazu.
Das Studium der Bilder von guten Fotografien schult das Auge.
Auf einigen unserer Reisen sind Sie weit entfernt von der Zivilisation und in weltfremden Gegenden. Gerade in solchen Landschaften gelingen immer wieder aussergewöhnliche Aufnahmen.
Sicher ist es ein Privileg, auf einer meiner Reise dabei zu sein. Man kann fragen und erhält viele Tipps zu den notwendigen Einstellungen. Ich selber habe genau das auch lernen müssen. Als Autodidakt habe ich über mittlerweile drei Jahrzehnte viel gelernt. Anfänglich mit schmerzhaften Erfahrungen, da die Dias ja erst daheim vorlagen. Und noch heute lerne ich viel dazu. Auf jeder Reise! Das Fotografieren mit digitalen Kameras ist hoch spannend und immer gibt es noch neue Möglichkeiten.
Klar, auf meinen Reisen steuere ich auch einige Sujet gezielt an. Z.B. meine spritzende Düne in der Wüste Namib. Regelmässig zu einer gewissen Zeit startet der Wind und bläst den Sand über den Dünnenkamm. Nun spielt meine Erfahrung eine wichtige Rolle:
das anfänglich uninteressante Bild wird plötzlich spektakulär. Und so mancher Gast  war mehr als nur verblüfft vom Resultat.
Geniessen Sie also auf meinen Reisen die Tipps vor Ort für interessante Bilder.
 
 
Tipps für gute Bilder
Halten Sie Ihre Kamera völlig still oder besser verwenden Sie ein Stativ!
 
Schauen Sie durch den Sucher und kreieren Sie das interessanteste Bild. Achten Sie auf Vorder-, Mittel- und Hintergrund, um eine plastische Wirkung zu erzielen.
 
Betrachten Sie den Ausschnitt im Sucher wie die Leinwand eines Bildes.
 
Das Bild muss sich in Ihrem Kopf, Ihren Gedanken bilden.
 
Experimentieren Sie und behalten Sie nur die besten Bilder.
 
Vermeiden Sie störende Elemente im ausgewählten Bild.
 
Versuchen Sie interessantes Verhalten von Menschen (mit Respekt) und Tieren einzufangen.
 
Verwenden Sie bei zu starkem Kontrast von Objekt und Hintergrund einen Aufhellblitz.
 
Studieren Sie die Bedienungsanleitung Ihrer Kamera. So können Sie im entscheidenden Moment gezielt abdrücken.
Die Anleitung gehört mit auf die Reise!


Welche Kameratasche soll ich mitnehmen? Oder besser einen Fotorucksack?
Bei einer Automatik-Kamera reicht ein kleiner Beutel aus. Reservefilme können Sie im Tagesrucksack mittragen. Immer dabei: Haushaltbeutel gegen Wasser und Sand. Für Spiegelreflexkameras empfiehlt es sich, eine solide Fototasche oder einen Fotorucksack mitzunehmen. Darin enthalten sind weiter:
Reservebatterien, weitere Objektive, Reservedeckel, Linsenreinigungstuch und Filter.
 
Vermeiden Sie unbedingt eine feuchte oder sandige Kamera!
 
Nehmen Sie die Kamera-Ausrüstung mit Ladegerät immer ins Handgepäck und
natürlich auch den Bildertank mit den gespeicherten Bildern.

 
Ihre Bilder sind nebst den Erinnerungen eines der wertvollsten Souvenirs von einer einmaligen Reise in Ihrem Leben.

Noch etwas über kooperative Fluggesellschaften punkte Gepäcklimite bei Fotoausrüstung...

Als Fotograf ist es meist nicht einfach, oder schlicht gesagt unmöglich, die Gewichtsbeschränkung von kg 20 beim Fluggepäck einzuhalten. Einzelne Fluggesellschaften sind da verständnisvoll und geben z.B. auf Nachfrage bei der Buchung 6 kg extra für das Stativ, quasi als Sportgepäck. So kann das Stativ mit dem Gepäck in der Tasche z.B. mit aufgegeben werden. Die Behandlung von Fotografengepäck und Golf- oder Sportgepäck wird so einander gleichgestellt.

 

Gute Erfahrung gemacht habe ich mit
- Ethiopien Airlines

- SAS
- Southafrican Airways SAA (früher bis 2007)
- Emirates
- Finnair

Überaus schlechte Erfahrung punkto Kulanz habe ich gemacht mir
- Swiss International Airlines (Star Alliance)
- Lufthansa (Star Alliance)
- Southafrican Airways SAA  (seit 2007, Star Alliance)
- Airoflot
- Air Grönland


“Gut Schuss” und eine wunderbare Reise!
 
 
© Dionys Moser


 

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 13. April 2010 um 13:50 Uhr