FototippsVielleicht hilft Ihnen der eine oder andere Tipp zu einer unvergesslichen Fotoreise
Wer heute noch mit Film fotografiert, gilt bereits als Exot bezeichnet. Rund 97% unserer Gäste fotografieren bereits digital! Trotzdem hier noch ein paar Hinweise zu Filmen. Welche Art von Film soll ich mitnehmen? Es gibt viele Möglichkeiten für Papierbilder oder Dias. Wenn Sie Dias machen, können Sie von Ihren schönsten Bildern einfach und qualitativ sehr gute Papierabzüge machen lassen. Das kann aber bei grosser Menge recht teuer werden. Für Papierfilme sind Kodak 100, 200 und 400 beliebt. Fuji und andere Marken sind ebenfalls sehr gut. Für Dias sind Fuji Velvia 50 and Fuji Provia 100 F sehr gut. Wer etwas sparen will verwendet den Sensia 100 von Fuji. Kodachrome 64 ist ist komplett veraltet! Fuji 400 sind lichtempfindlicher, haben aber ein gröberes Korn, was beim zeigen störend wirken kann. Tolle Bilder für Langzeitbelichtung, z.B. in Städten erhält man mit Fuji Provia 100F. Der Schwarzschildeffekt wirkt erst nach 128 sec.! Das ist schon fast genial! Testen Sie neue Filmsorten vor einer Reise. Tiefere ASA wie 50 werden bei gutem Tageslicht verwendet. Höhere ASA wie 200 und 400 haben ein gröberes Korn und werden für schlechte Lichtverhälnisse verwendet. Profifotogafen tendieren zu tiefen ASA Zahlen. Sie verwenden höhere ASA Filme nur dann, wenn kein anderer Film mehr für das vorhandene Licht reicht, dazu wird meist mit dem Stativ gearbeitet. Nehmen Sie mehr als genügend Filme mit! ________________________________________________________________________
Digitalfotografie Die ganze Diskussion mit den Filmen hat sich für rund 97% der Gäste erledigt. Mann und Frau fotografiert heute digital! Aber was machen, wenn der Chip voll ist? Gönnen Sie sich einen Bildertank zum sichern Ihrer Bilder während der Reise! Informationen dazu finden Sie hier! Aber nicht irgend einen. Wir haben für Sie getestet und empfehlen nach unseren Erfahrungen! hier! Wir haben beste Erfahrung mit dem Hyperdrive Space gemacht! Lassen Sie sich von uns beraten! Wir führen das Gerä am Lager.Wir informieren Sie über die neusten Entwicklungen und können Ihnen die Erfahrungen aus dem Feld berichten. Mindestgrösse des Bildertanks ist heute 160-250 GB Kapazität! Daheim kann der Hyperdrive als externe Harddisk am Computer oder Mac betrieben werden! Gut muss hier nicht teuer sein! Und Sie sparen erst noch Geld bei den Chips! Fragen Sie uns! Wir führen dieses Produkt ab Lager! Was für eine Kamera soll ich mitnehmen? Wenn Sie eine Automatik-Kamera besitzen, können Sie bei guter Konzentration und absoluter Ruhe beim Abdrücken gewiss einige gute Bilder machen. Es gibt eine grosse Anzahl leichter Automatik-Kameras mit recht gutem, festeingebautem Objektiv. Bei Spiegelreflexkameras hat man die Möglichkeit, mit verschiedenen Wechselobjektiven zu fotografieren. Damit sind Sie bei der Auswahl des Bildausschnitts flexibler. Einige Gäste nehmen nebst der Spiegelreflexkamera auch noch eine Kleinbildkamera mit Festobjektiv mit, einerseits für Schnappschüsse oder auch für den Fall, dass die Spiegelreflexkamera unterwegs “aussteigt”. Nehmen Sie unbedingt Ersatzbatterien und für die digitale Speigelreflexkamera 2 zusätzliche Akkus mit! Tipp: Sparen Sie lieber bei der Kamera, als bei den Objektiven! Was für Objektive brauche ich? Automatik-Kameras haben Festobjektive oder Zoom-Bereiche von ca 35 mm bis 135 mm. Wenn Sie mit einer Spiegelreflexkamera fotografieren, kaufen Sie nach Möglichkeit Objektive, die folgende Bereiche abdecken: Ein Weitwinkelobjektiv mindestens 20mm für analog oder 12mm für digital! Es gibt gute Zoomobjektive: 17-35mm für analog oder 12-24mm für digital! Dazu ein Zoomobjektiv im mittleren Bereich von 28 bis 80 mm und ein Telezoom von 80 bis 200mm für Tier- oder Menschenaufnahmen. Evt. einen Telekonverter 1,4fach oder 1,7fach. Für 300-400mm Teleobjektive braucht es unbedingt ein Stativ für scharfe Aufnahmen! Achten Sie beim Kauf eines Objektives auf eine gute Lichtstärke! Je kleiner die Zahl, desto besser. z.B. 85mm 2.8 ist um eine Blende besser als 85mm 3.5. Diese eine Blende kann “es” ausmachen, wenn das Licht knapp ist, z.B. bei Sonnenuntergangsstimmung. Brauche ich Filter für die Objektive? Der nützlichste Filter ist ein Polarisations-Filter. Auf das Objektiv geschraubt polarisiert er das Sonnenlicht. Er wirkt jedoch nur, wenn das Licht im rechten Winkel zur Fotorichtung einfällt. Das Resultat: die Spiegelung von Wasseroberflächen verschwinden, das Blau des Himmels wird kräftiger, die Wolken werden weisser und das ganze Bild erhält sattere Farben. Nachteil: der Polarisationsfilter reduziert die einfallende Lichtmenge und die Verschlusszeit wird bedeutend länger. Achtung: nicht immer bei Weitwinkelobjektiven verwenden. Das macht den Himmel unnatürlich halb dunkel und halb hell. Ausnahme: am See, am Strand, in den Bergen, wo man gezielt knallharte Kontraste erzielen will. Bester Wirkungsgrad ist ab 100mm Brennweite. Ihre Objektive können Sie mit einem UV oder Skylight-Filter vor Kratzern schützen. Ein zerkratzter Filter kostet einiges weniger als ein zerkratztes Objektiv! Gute Weitwinkelobjektive sollten nicht noch mit einem Polarisationsfilter schlechter gemacht werden. Die Polarisations des Lichts sammelt sich in der Bildmitte, was zu einem sehr dunklen Bildteil führen kann. Problemlos einsetzbar ist der Polarisationsfilter erst bei einer Brennweite ab 100mm. Die UV-Filter sollten vergütet sein. Billige "Schutzfilter" machen aus einem guten Objektiv schnell einen Flaschenboden! Brauche ich ein Stativ? Auf einer Fotoreise unbedingt! Da gibt es eigentlich nur eine Antwort: JA ! Unbedingt JA! Wichtig: es braucht Zeit das Stativ aufzustellen und auszurichten. Darum ist dafür eine Fotoreise die richtige Reise. Auf normalen Erlebnisreisen kann das nervig wein für andere Mitreisende, darum die Fotoreisen.... Um absolut verwacklungsfreie Fotos zu bekommen, fotografieren Sie nur mit dem Stativ! Bei ruhiger Hand oder mit Auslösekabel erlaubt das Stativ Aufnahmen mit niedriger ASA Zahl und ergibt so gestochen scharfe Bilder. Dies ist besonders empfohlen bei Teleaufnahmen von Tieren. Bei Landschaftsaufnahmen können Sie sich mit dem Stativ mehr auf die Tiefenschärfe konzentrieren. Scharfe Aufnahmen in der Übergangszeit des Lichts am Morgen und Abend können NUR mit einem Stativ gemacht werden! Die allerbesten Resultate punkto Bildschärfe erzielt man, wenn bei der Kamera die Spiegelvorauslösung einsetzt wird. Hierzu ist ein Auslösekabel absolut notwendig! Klar, dass man bei Portraitaufnahmen auf einer Reise nicht mit einem Stativ vor die Leute stehen kann. Da braucht es ja eh wenig Tiefenschärfe und eine schnelle Verschlusszeit. Das Stativ ist eines der wichtigsten Werkzeuge des Fotografen. Das Stativ ist für den Workshop und die Gestaltung essentiell. Wir sind der Meinung, dass das falsche Stativ oftmals der Grund ist für die Frustration auf einer Fotoreise oder in einem Workshop. Erfolgreiche Feldarbeit ist abhängig von einem soliden und praktischen Stativ. Es gibt viele Gestelle, die den Namen Stativ nicht verdienen und bereits beim Anschauen wackeln oder sich in der Verkaufspackung selbst zerlegen... Wenn Sie also losziehen und das erst beste kaufen, dann ist es oft so, dass Sie dieses Stativ nach dem ersten Tag im Feld am liebsten wegwerfen oder stehen lassen würden. Dieses Geld ist weggeworfen! Das Beste ist es, ein Manfrotto Stativ zu kaufen, nicht nach dem dritten oder vierten Kauf, sondern von Anfang an! So sparen Sie Geld! Fragen Sie uns vor einem Stativkauf! Es lohnt sich! Wie kann ich meine Kamera vor Sand, Salz und Wasser schützen? Salzwasser zerstört Ihre Kamera schnell. Verwenden Sie handelsübliche, wasserdichte Schützbeutel. Wir empfehlen eine Rolle festere Haushaltbeutel mit Verschlüssen mitzunehmen. Wechseln Sie die Beutel regelmässig. Bei Wassergefahr oder Feuchtigkeit packen Sie die Kamera doppelt oder dreifach ein! Was ist das Geheimnis für gute Bilder? Fotografen sagen: "Sei dort und f/8". Die häufigste Einstellung der Blende ist f/8. Das reicht bei gutem Wetter und für eine Landschaftsaufnahme sicher für ein schönes Bild. Aber es gilt trotzdem: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort! Unser Motto! Nehmen Sie sich Zeit, ein Bild zu komponieren. Unsere Reisen geben Ihnen Gelegenheit dazu. Das Studium der Bilder von guten Fotografien (wie in GEO, National Geographic) schult das Auge. Auf einigen unserer Reisen sind Sie weit entfernt von der Zivilisation und in weltfremden Gegenden. Gerade in solchen Landschaften gelingen immer wieder aussergewöhnliche Aufnahmen. Sicher ist es ein Privileg, auf einer meiner Reise dabei zu sein. Man kann fragen und erhält viele Tipps zu den notwerndigen Einstellungen. Ich selber habe genau das auch lernen müssen. Als Autodidakt habe ich über mittlerweile drei Jahrzehnte viel gelernt. Anfänglich mit schmerzhaften Erfahrungen, da die Dias ja erst daheim vorlagen. Und noch heute lerne ich viel dazu. Auf jeder Reise! Das Fotografieren mit digitalen Kameras ist hoch spannend und immer gibt es noch neue Möglichkeiten. Klar, auf meinen Reisen steuere ich auch einige Sujet gezielt an. Z.B. meine spritzende Düne in der Wüste Namib. Regelmässig zu einer gewissen Zeit startet der Wind und blässt den Sand über den Dünnenkamm. Nun spielt meine Erfahrung eine wichtige Rolle: das anfänglich uninteresssante Bild wird plötzlich spektakulär. Und so mancher Gast war mehr als nur verblüfft vom Resultat. Geniessen Sie also auf meinen Reisen die Tipps vor Ort für interessante Bilder. Tipps für gute Bilder Halten Sie Ihre Kamera völlig still oder besser verwenden Sie ein Stativ! Schauen Sie durch den Sucher und kreieren Sie das interessanteste Bild. Achten Sie auf Vorder-, Mittel- und Hintergrund, um eine plastische Wirkung zu erzielen. Betrachten Sie den Ausschnitt im Sucher wie die Leinwand eines Bildes. Das Bild muss sich in Ihrem Kopf, Ihren Gedanken bilden. Experimentieren Sie und behalten Sie nur die besten Bilder. Vermeiden Sie störende Elemente im ausgewählten Bild. Versuchen Sie interessantes Verhalten von Menschen (mit Respekt) und Tieren einzufangen. Verwenden Sie bei zu starkem Kontrast von Objekt und Hintergrund einen Aufhellblitz. Studieren Sie die Bedienungsanleitung Ihrer Kamera. So können Sie im entscheidenden Moment gezielt abdrücken. Wie kann ich die Filme vor den Röntgenstrahlen schützen? Verwenden Sie keine Bleibeutel, wie sie im Handel angeboten werden. Die Röntgendosis wird bei Bleibeuteln um ein Mehrfaches erhöht. Einige Fotografen lassen die Filme am Zoll in Klarsichtbeuteln handchecken. Welche Kameratasche soll ich mitnehmen? Oder besser einen Fotorucksack? Bei einer Automatik-Kamera reicht ein kleiner Beutel aus. Reservefilme können Sie im Tagesrucksack mittragen. Immer dabei: Haushaltbeutel gegen Wasser und Sand. Für Spiegelreflexkameras empfiehlt es sich, eine solide Fototasche oder einen Fotorucksack mitzunehmen. Darin enthalten sind weiter: Reservebatterien, weitere Objektive, Reservedeckel, Linsenreinigungstuch und Filter. Vermeiden Sie unbedingt eine feuchte oder sandige Kamera! Nehmen Sie die Kamera-Ausrüstung mit Ladegerät immer ins Handgepäck und natürlich auch den Bildertank mit den gespeicherten Bildern. Ihre Bilder sind nebst den Erinnerungen eines der wertvollsten Souvenirs von einer einmaligen Reise in Ihrem Leben. “Gut Schuss” und eine wunderbare Reise! © Dionys Moser
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Januar 2010 um 11:25 Uhr |




















